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Einweihung des „Spielmal-Denkmals“ auf dem Starcke Carree in Melle-Mitte

Montag, 21. Dezember 2009

Das vom Spielgerätedesigner Günter Beltzig entworfene „Spielmal-Denkmal“ auf dem Starcke-Carree in Melle-Mitte wurde am Samstag, 19. Dezember eingeweiht.

Das Spielgerät soll die Verweildauer des Platzes erhöhen und zudem durch das im Objekt installierte historische Schwungrad der Dampfmaschine der Firma Starcke als Denkmal dienen. Das Unternehmen hatte von 1899 bis 1957 seinen Sitz an der Weststraße, dem heutigen Starcke-Carree.

Finanziert wird das rund 50.000 Euro teure Objekt durch die Volksbank, die Firma Starcke und die Wohnungsbau Grönegau GmbH. Von Seiten der Stadt Melle kommt Geld aus einem Spenden-Sonderfonds hinzu.

„In einer siebeneinhalb Meter hohen und drei Meter breiten Stahlkonstruktion befinden sich Gondeln, durch deren Schaukeln kleine Räder in Bewegung gesetzt werden, die ihrerseits über Wellen das große historische Schwungrad antreiben“, erklärt Melles Stadtbaurat Malte Schönfeld, der die Idee zum „Spielmal“ hatte. „Neben dem Spaßfaktor kommt ein pädagogischer Wert hinzu, weil man Kindern an dem Objekt so schön erklären kann, wie Mechanik funktioniert.“

Melles Bürgermeister Dr. André Berghegger dankt den Sponsoren für ihre Unterstützung: „Nur durch diese großzügigen Hilfen war ein solches Projekt erst zu realisieren.“

Die Freigabe des Spielgerätes wurde vom TÜV erteilt. Gegen Vandalismus wird es durch eine Videokamera überwacht.

Bild v. l.: Stadtbaurat Malte Schönfeld, Bürgermeister Dr. André Berghegger und Spielgeräte-Designer Günter Beltzig weihen das neue „Spielmal“ ein.


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